Ich Bau ein Haus
Erfahrungen mit Handwerkern mit Ausstattungen mit Heizung

Unsere Erfahrungen nach einigen Monaten...

Fußbodenheizung vs. Heizkörper

Eine Fußbodenheizung ist immer träge. Das heißt dass sie erst nach Stunden reagiert. Im Aufheizen und auch im Abkühlen. Regelungen machen sich daher erst nach einiger Zeit bemerkbar.
 
Meine Frau ist der Typ, der seine Heizung nach dem aktuellen Befinden einstellt. Sie regelt auch die Klimaaautomatik im Auto, sowie die Temperatur des Duschtermostaten - Unter uns gesagt völlig überflüssig - aber so ist sie halt.
Damit ist sie eigentlich nicht der Typ für eine Fußbodenheizung.
Daher ist es bei uns entweder viel zu warm (so um die 23°) oder, wenn es mal wieder Diskussionen gab, deutlich zu kalt (um die 20°).
 
Wir haben uns aus folgenden Gründen auf die Fußbodenheizung gefreut.
Zum ersten ist es eine Raumersparnis und zum zweiten ist es moderner und zum dritten ist es pflegeleicht - nie mehr Heizkörper putzen. Keine verdreckten Wände durch ewig steigende Hitze.
Nun gibt es mittlerweile verschiede Arten von Heizkörpern. Z.B. deckenhoch an einer Wand. In einem Niedrigenergiehaus braucht's keine großen Heizkörper mehr.
Im Nachhinein, wäre das für uns auch keine schlechte Lösung gewesen...
 
Durch unsere Erfahrungen mit den extrem kalten Tagen haben wir die Heizkurve einfach um 2° höher gestellt.
Und siehe da - die Fußbodenheizung bekommt eine ähnlich Dynamik wie ein Heizkörper.
Das ganze ist dann nicht mehr so richtig billig oder ökologisch, macht aber einfach mehr Spaß. Wenn ich die Heizung aufdrehe, beginnt sie jetzt richtig gut zu heizen.
Unsere Einstellungen habe ich unter Erfahrungen-Heizung beschrieben.

Türen

Unsere sind vom TOOM Baumarkt.
Undicht, hellhörig, Griffe wackelig, Ringe fallen ab...
Ist die Frage, ob für ein wenig mehr Geld, nicht deutlich bessere Qualität erzielt werden kann.

Offene Küche

Nachteil ist das ständige Brummen - entweder von der Heizung (wegen unserem offenen Treppenhaus), der Waschmaschine, dem Trockner, dem Geschirrspüler oder vom Kühlschrank. Irgendein Gerät läuft - vor allem jetzt im Winter - immer...
In der Küche habe wir uns für möglichst leise Geäte entschieden, aber man hört sie doch.
Ein duales Spülungssystem ist von Vorteil, da die Geschirrspülmaschine (auch wenn sie nicht so oft läuft) beim Abpumpen Radau macht.
 
Viele Menschen scheuen die Geruchsbelästigung.
In unseren gemieteten Mietshäusern waren die Küchen abgeschlossene Räume und wie in fast jedem Mietshaus vom Flur begehbar.
Nun haben wir Kinder, die immer wieder kommen um zu fragen was es zum Essen gibt, wann es fertig ist, sich was zu trinken holen oder einfach nur reden wollen. Die Tür zum Flur war immer offen. Genauso wie die Tür zum Wohnzimmer.
Somit roch das gesamte Haus nach Essen.
Kein Unterschied zu heute.
 
Der Vorteil jetzt liegt zum einen in der Großzügigkeit des Raums und zum anderen in der offenen Kommunikation. Wir haben mit unserer Familie oder mit den Kindern gemeinsam gekocht.
Das wäre in unserer alten Küche nicht möglich gewesen.
Wenn wir Freunde zum Essen haben, kann einer in der Küche das Essen vorbereiten und ist aber trotzdem im Geschehen dabei.
Wir finden's toll.
 
Früher ging meine Frau in die Küche, wenn sie telefonieren wollte während wir fern gesehen haben. Nunja - heute geht sie in den Hobbykeller. Dort haben wir eine bequeme Couch.

Treppen

Holz vs. Beton...
Bei dem Kauf bzw. in der Sonderwunschliste waren bei uns die Betontreppen sehr teuer. Das muss aber nicht sein. Treppen werden mittlerweile fertig gegossen geliefert und können dann mit einem Kran in das Treppenhaus eingepaßt werden. Das ist nicht sonderlich teurer als eine Holztreppe.
In den Keller würde ich aus Geräuschdämmung immer eine Betonreppe einbauen lassen.
Im Dachgeschoss haben wir im Flur ein Dachflächenfenster einbauen lassen. Das bringt durch die offenen Holztreppen auch Licht im Obergeschoss - was ich sehr positiv finde. Sicherlich spart das auch ein wenig Strom.

 

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Zuletzt geändert am 10.03.2012 02:58

 

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Aktuelles von der Front:

10.03.2012:

Erfahrungen mit Heizung dokumentiert
Es gibt eine neue Seite: Erfahrungen - Heizung.
Hier werden die ersten Erfahrungen mit unserer Wärmepumpe in der Polarzeit (Ende Jan. 2011 bis Mitte Feb 2012) beschrieben.

 

01.03.2012:

Mit steigenden Temperaturen beruhigt sich die WP
Nachdem die Temperaturen Mitte Feb. 2012 wieder von dem Polar-Tief (-18°C) wieder hochgehen, beruhigt sich die Wärmepumpe wieder. Derzeit liegen wir wieder bei Nachttemperaturen um die 0°C und Tagtemperaturen um knapp über 10°C.
Da läuft die Wärmepumpe wieder zeitweise.

01.02.2012:

Die Wärmepumpe läuft und läuft
Die Temperaturen gehen ziemlich in den Keller. In den letzten Tagen hatten wir bis zu 15° Kälte. Trotzdem sind die Kosen für die Wärmepumpe von 59 auf nur 71€ gestiegen. Zusätzlich haben wir die Grundtemperatur mal wieder erhöht um den Boden wärmer zu haben.

16.01.2012:

Die Rechnungsserie will nicht abreissen
Nachdem wir jetzt ca. 9 Monate hier wohnen, haben wir wieder eine Ankündigung einer erneuten Vermessung bekommen. Die ursprüngliche Vermessung hat schon 2.500€ gekostet. Dann mussten wir vor einigen Monaten ein Schnurgerüst beauftragen, über dessen Bezahlung und Beauftragung wir heute noch streiten.
Und wieder kommen Kosten von 900 bis 1.200€ auf uns zu.
Auch die Straße muss wegen unserem Abwasseranschluss wieder neu geteert werden. Das liegt in der Hoheit der Stadt. Dieses Damoklesschwert hängt auch noch über uns.

Siehe unter Bauherren-Tagebücher-DE

16.01.2012:

Das Eingangstor ist fertig.
Ist ganz schön gut geworden. Schön, dass wir uns die Kosten mit unserem Nachbarn teilen können. Bisher habe ich es leider bisher nur im Dunkeln gesehen. Bilder werden noch folgen.

20.12.2011:

Die Heizung in einem der Kellerräume heizt schier ununterbrochen
Nach der Nachbesserung des Elektrikers funktionieren nun zwar die Steuerungen der rechten und linken Kellerräume, aber dafür läuft die Fußbodenheizungen des mitteleren Kellerraums unaufhörich und vor allem unabhängig von dem Thermostaten. Das war vorher nicht so...
Das werden wir nächstes Jahr klären.

19.12.2011:

Nachricht über offene Posten eines Insolvenzverwalters
Über die Baufirma unseres Nachbarn haben wir die Garage, Pflaster- und Gartenarbeten bestellt. Das Meiste haben wir auch bezahlt. Manches haben wir auch gekürzt, weil die Leistung unvollständig erbracht wurde, oder wir nachbessern mussten. Es war alles diskutiert und dokumentiert.
Jetzt fangen wir wieder von vorne an...

15.12.2011:

Offene Sanitärarbeiten werden erledigt...
Die Sanitärfirma schickt einen erfahrenen Mitarbeiter, der die offenen Arbeiten erledigt.
Bleibt nur noch die Frage nach dem Wasserschaden. Das werden wir klären, wenn die Rechnung für die Reparatur vorliegt.

13.12.2011:

Elektro wird nachgebessert...
Nach über zwei Wochen, wurden einige Elektroarbeiten nachgebessert.