Ich Bau ein Haus

Wir Kaufen...

Am Pfingstsonntag 2009 (1. Juni 2009) bekamen wir die Mail einer Marklerin, mit der wir vorher schon wegen anderen Häusern Kontakt hatten.

Bei dem ersten Treffen war natürlich auch gleich eine Bauplanungsfirma dabei. Sollten wir mit dieser Firma bauen, bekommen wir 2.000€ von der Vermittlerprovision gutgeschrieben.
Nach Aussage der Vermittlerin hieß es: "Nur in seltenen Fällen müssen die Kosten für die Grunderwerssteuer auf beide Teile gezahlt werden."

Kleiner Hinweis am Rande:

  • Wird alles aus einer Hand geliefert, ist die Grundsteuer auf Grund und Haus fällig.
  • Wird hingegen nur ein Grundstück gekauft und der Bau frei vergeben, wird nur Grundsteuer auf das Grundstück erhoben.
Nachträglich wurde ich durch das Finanzamt aufgeklärt, daß bei unserer Kombination aus Vermittlerin und Bauplanungsfirma die Grundsteuer immer auf beides fällig ist. Es war bereits bekannt, daß Vermittler und Bauplanungsfirma eng zusammenarbeiten (und daher alles aus einer Hand kam).

Laut dem abgeschlossenen Vertrag wurde uns u.a. eine Finanzierungsberatung und -Vermittlung zugesichert. Als aber dann die erste Nachfrage nach Unterstützung kam, hieß es "es tut mir sehr leid, dass ich persönlich Ihnen keine Auskunft über Finanzamt-Belange geben kann".
Besser man informiert sich vorher...

Einen Monat nach dem Anruf der Marklerin fanden wir uns bei einem Notar wieder, um den Kauf des Grundstücks zu beurkunden.

Zusätzlich zu den Kosten unserer Maklerin kamen noch die Kosten des ursprünglichen Maklers, der das Haus nicht am Stück vekaufen konnte.
Und bereits nach 3 Werktagen hatten wir prompt auch gleich eine Mahnung über die nicht bezahlte Provision - das nenne ich mal eine strenge Buchhaltung.

Wir haben uns schier darum geprügelt (also rein verbal) wer anrufen darf und den Markler auf den Boden der Tatsachen zurückholen darf...

Nach dem Kaufen gingen wir in die Bauphase(n) über.

Zuletzt geändert am 29.12.2011 21:48

 

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Aktuelles von der Front:

10.03.2012:

Erfahrungen mit Heizung dokumentiert
Es gibt eine neue Seite: Erfahrungen - Heizung.
Hier werden die ersten Erfahrungen mit unserer Wärmepumpe in der Polarzeit (Ende Jan. 2011 bis Mitte Feb 2012) beschrieben.

 

01.03.2012:

Mit steigenden Temperaturen beruhigt sich die WP
Nachdem die Temperaturen Mitte Feb. 2012 wieder von dem Polar-Tief (-18°C) wieder hochgehen, beruhigt sich die Wärmepumpe wieder. Derzeit liegen wir wieder bei Nachttemperaturen um die 0°C und Tagtemperaturen um knapp über 10°C.
Da läuft die Wärmepumpe wieder zeitweise.

01.02.2012:

Die Wärmepumpe läuft und läuft
Die Temperaturen gehen ziemlich in den Keller. In den letzten Tagen hatten wir bis zu 15° Kälte. Trotzdem sind die Kosen für die Wärmepumpe von 59 auf nur 71€ gestiegen. Zusätzlich haben wir die Grundtemperatur mal wieder erhöht um den Boden wärmer zu haben.

16.01.2012:

Die Rechnungsserie will nicht abreissen
Nachdem wir jetzt ca. 9 Monate hier wohnen, haben wir wieder eine Ankündigung einer erneuten Vermessung bekommen. Die ursprüngliche Vermessung hat schon 2.500€ gekostet. Dann mussten wir vor einigen Monaten ein Schnurgerüst beauftragen, über dessen Bezahlung und Beauftragung wir heute noch streiten.
Und wieder kommen Kosten von 900 bis 1.200€ auf uns zu.
Auch die Straße muss wegen unserem Abwasseranschluss wieder neu geteert werden. Das liegt in der Hoheit der Stadt. Dieses Damoklesschwert hängt auch noch über uns.

Siehe unter Bauherren-Tagebücher-DE

16.01.2012:

Das Eingangstor ist fertig.
Ist ganz schön gut geworden. Schön, dass wir uns die Kosten mit unserem Nachbarn teilen können. Bisher habe ich es leider bisher nur im Dunkeln gesehen. Bilder werden noch folgen.

20.12.2011:

Die Heizung in einem der Kellerräume heizt schier ununterbrochen
Nach der Nachbesserung des Elektrikers funktionieren nun zwar die Steuerungen der rechten und linken Kellerräume, aber dafür läuft die Fußbodenheizungen des mitteleren Kellerraums unaufhörich und vor allem unabhängig von dem Thermostaten. Das war vorher nicht so...
Das werden wir nächstes Jahr klären.

19.12.2011:

Nachricht über offene Posten eines Insolvenzverwalters
Über die Baufirma unseres Nachbarn haben wir die Garage, Pflaster- und Gartenarbeten bestellt. Das Meiste haben wir auch bezahlt. Manches haben wir auch gekürzt, weil die Leistung unvollständig erbracht wurde, oder wir nachbessern mussten. Es war alles diskutiert und dokumentiert.
Jetzt fangen wir wieder von vorne an...

15.12.2011:

Offene Sanitärarbeiten werden erledigt...
Die Sanitärfirma schickt einen erfahrenen Mitarbeiter, der die offenen Arbeiten erledigt.
Bleibt nur noch die Frage nach dem Wasserschaden. Das werden wir klären, wenn die Rechnung für die Reparatur vorliegt.

13.12.2011:

Elektro wird nachgebessert...
Nach über zwei Wochen, wurden einige Elektroarbeiten nachgebessert.